Integration von EMC in VMware-basierte virtuelle Umgebungen


Die Lösungen, welche EMC im Zusammenspiel mit dem Produkte-Portfolio von VMware anbietet, sind stark integriert. EMC bemüht sich als Partner von VMware, aktiv an neuen Entwicklungen zu beteiligen. Daher profitiert Daimler als Kunde ab Erscheinungsdatum eines neuen VMware-Produktes bereits von der passenden Integration in ihre EMC-Infrastruktur. Heute zählt EMC mehr als 75 Integrationspunkte. Diese widerspiegeln sich in der Grafik Integrationspunkte von EMC in den VMware Stack.

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Die vom Namen her bekannteste Software ist die Multi-Pathing-Lösung EMC PowerPath Virtual Edition. Die Virtual Edition verfügt über nahezu alle Eigenschaften, wofür Kunden PowerPath schätzen. Deren Multi-Pathing-Algorithmen lassen sich optimiert auf das angeschlossene Speichersystem einstellen. Bis zu 32 Pfade lassen sich mit der Virtual Edition pro Serversystem aktiv betreiben. EMC PowerPath Virtual Edition integriert sich im ESXi Storage Stack, indem sich auch die vStorage APIs for Array Integration, kurz VAAI, befinden. Diese bringen Performance- und Speicherverwaltungsvorteile mit sich. In der Grundeinstellung sind diese aktiviert, sodass ihre Vorzüge im alltäglichen Betrieb sofort spürbar sind. Vorausgesetzt, dass das Speichersystem eine entsprechende Integration aufweist. Das ist bei EMC abhängig von Microcode und Systemtyp. VAAI gibt es sowohl für block-basierten Speicher, als auch für NFS (wobei hier ein ESXi-Patch erforderlich ist).

Die Integration, die von EMC wohl am liebsten gezeigt wird, ist die des Virtual Storage Integrators (VSI). Dieses frei verfügbare vCenter Plug-In Framework erlaubt nicht nur die Verwaltung der Primärspeichersysteme von EMC, sondern auch EMC PowerPath und VMware Native Multi-Pathing. Des weiteren kann VSI weitere Plug-Ins wie z.B. VPLEX aufnehmen. Nebst Performance-Analysen bietet das Plug-In überdies kontrollierten Zugriff auf Primärspeichersysteme. Das heisst, dass ein VMware-Administrator sich selbst Datastores erstellen darf, aber nur innerhalb eines ihm explizit zugewiesenen Speicherpools.

Besonders interessant für Benutzer von EMC VNX-Speichersystemen ist die Möglichkeit deren Betriebsoberfläche UniSphere direkt mit VMware vCenter zu verbinden. Ein Storage-Administrator gewinnt damit einen Einblick in die vCenter-Umgebung. Er kann auf diese Weise auftauchende Engpässe, sei es Kapazität oder Leistungsfähigkeit (Performance) eines VMware VMFS Datastores, in Zusammenarbeit mit dem VMware-Administrator zeitgerecht beheben.

Nicht zuletzt ist auch die gesamte VCE Vblock-Serie mit dem Verwaltungswerkzeug EMC Unified Infrastructure Manager sowohl in VMware vSphere wie auch in VMware vCloud Director eingebunden. Damit lassen sich nicht nur neue Speicherkapazitäten der virtuellen Umgebung oder Private Cloud zuweisen, sondern auch VMware ESX-Cluster, inklusive der Installation von ESXi-Servern, bilden.

Weitere Integrationspunkte finden sich in Datenschutz-, Datenreplikations- sowie Backup-Lösungen. Auch die RSA-Produktepalette ist bestens in die VMware-Infrastruktur eingebunden.

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