Das Zentrum des Digital Lifestyles


In Zusammenarbeit mit EMC veröffentlichte IDC Mitte letzten Jahres die Studie namens „The 2011 IDC Digital Universe Study“. Kernaussage dieses Papier ist, dass wir bis 2020 50mal mehr Daten produzieren und handhaben als heute!

 Im Jahr 2010 wurde erstmals die Grenze von 1 Zettabyte an produzierten und replizierten Information durchbrochen! Diese Grössenordnung klingt nicht nach viel. Sie entspricht aber 1 Milliarde 1TB-Festplatten! Im letzten Jahr wurde gar rund 1.8ZB produziert. 75% dieser Daten wird von Individuen produziert und vervielfältigt. Interessant ist auch die Tatsache, dass 80% aller Daten mit Unternehmen in Berührung kommen. Das bedeutet konkret, ein Unternehmen muss sich darum kümmern. Strategien entwickeln. Umgangsformen definieren.

Big Data ist überall. Cern alleine ist imstande 40TB pro Sekunde an Daten zu generieren! Der digitale Lebensstil trägt auch dazu bei, Fotografien, Musik, Videos oder GPS-Geräte, Mobiltelefone und soziale Netzwerke. Jederzeit werden spontan und konstant Daten kopiert und neue generiert. Big Data ist international und weltumspannend!

Was aber verbirgt sich hinter dem Begriff Big Data? Sind es Fotografien von 4MB pro Bild, ein Film von 4GB oder ein 1TB Scan? Diese Daten dürfen heute sicherlich als gross klassifiziert werden. Hat das morgen auch noch Gültigkeit? Vermutlich nicht. Die Grösse von Dateien ist eines der Attribute. Bei Big Data geht es um sämtliche Attribute, die in irgendeiner Weise bestehende Limitationen oder Restriktionen von Systemen oder Geschäftsanforderungen herausfordern und ans Tageslicht bringen.

Andere Attribute von Big Data sind weniger offensichtlich als Grösse. Was ist mit Geschwindigkeit, mit denen Daten transferiert werden müssen, um nicht an Wertigkeit einzubüssen? Oder kleine Datensätze, die aus hochfragmentierten Daten in Relation zueinander gebracht werden müssen? Diese Attribute spielen in der Analyse der Daten eine wichtige Rolle. Ein Unternehmen ist profitabler und erarbeitet sich Wettbewerbsvorteile, wenn es fähig ist, Trends frühzeitig zu erkennen und entsprechende Produkte auf den Markt zu bringen.

Hinter dem Begriff Big Data verbergen sich somit der Umgang mit unstrukturierten wie auch strukturierten Daten und deren zeitgerechte Analysen. Oftmals unbemerkt bauen heute Internetseiten von Unternehmen im Hintergrund eine Verbindung zu einem Analysewerkzeug auf, welches auf Schritt und Tritt Ihr Verhalten auf selbiger überwacht. Davon bekommen Sie nur Notiz, wenn Sie intelligente Firewalls einsetzen, die Sie darauf aufmerksam machen!

Viele Unternehmen nutzen heute schon die Macht der Informationsanalyse. Diesem Trend wird sich auch Ihr Unternehmen nicht entziehen können. Die entscheidende Frage ist also nur: Wann beginnen Sie das Potenzial von Big Data zu nutzen?

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